ERASMUS und andere Gruppenprogramme
EU-Bildungsprogramme für ein Auslandsstudium
Viele Stiftungen und gemeinnützige Organisationen bieten europäische Studenten-Austauschprogramme an. Aber auch Hochschulen verfügen über gute Kooperationen, um ihren Studenten ein Auslandsstudium zu ermöglichen.
Für die Jahre 2007 bis 2013 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Programm für lebenslanges Lernen in Deutschland mit etwa sieben Milliarden Euro ausgestattet, um die europäische Bildungskooperation stetig voran zu treiben. Hier ein kleiner Überblick zu einigen EU-Bildungsprogrammen für Studenten deutscher Hochschulen.
ERASMUS Mundus
Im November 2003 verabschiedete der Ratsbeschluss der Europäischen Union das ERASMUS Mundus-Programm. Ziel des EU-Bildungsprogrammes ist die Förderung des Dialogs zwischen den Kulturen. Hochschulen aus den EU-Ländern und Drittländern schließen gemeinsame Kooperationen über den Austausch von Studenten und Gastdozenten.
Etwa 5000 Studenten und Gastdozenten erhielten in den letzten Jahren über das ERASMUS Mundus-Programm ein Vollzeit-Stipendium, um an einer Hoschschule im Ausland zu studieren und zu lehren. Darüber hinaus wurden im Rahmen des ERASMUS Mundus-Programms über 100 gemeinsame europäische Masterstudiengänge ins Leben gerufen.
Studieren in Australien, Neuseeland, Japan oder Südkorea
Im Rahmen des EU-Förderprogramms Countries Instrument Education Cooperation Programme (ICI ECP) haben Studenten deutscher Hochschulen die Möglichkeit ein Auslandsstudium in Australien, Neuseeland, Japan oder Südkorea zu absolvieren. Ziel ist es, den kulturellen und akademischen Studenten-Austausch zwischen EU-Ländern und den Partnerländern voran zu treiben. So soll auch die Hochschulbildung in den beteiligten Ländern verbessert werden.
Studieren in den USA
Um die Zusammenarbeit von Hochschulen aus den EU-Ländern und amerikanischen Hochschulen zu fördern, wurde das Projekt ATLANTIS - Actions for Transatlantic Links and Academic Networks in Training and Integrated Studies gegründet. Dem Projekt stehen insgesamt etwa 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Für 2008 wurden 16 ATLANTIS-Projekte bewilligt. Auch zwei deutsche Hochschulen haben eine Projektförderung erhalten. So bieten die Hochschule für Angewandte Wissenschaften und die Otto-Friedrich Universität in Bamberg ihren Studenten Auslandsaufenthalte in den USA an.


