Hochschulbericht Sorbonne Teil 3
8. Wer hat dir bei der Organisation des Auslandssemesters geholfen?
Bei einem ERASMUS-Austausch hilft der Zuständige des Fachbereichs der Heimatuni und stellt die Kontakte her. Leider war an der Sorbonne Nouvelle der Empfang nett, aber der Rest war schwierig. Ansprechpartner konnten die Fragen nicht beantworten und ich fühlte mich oft sehr allein gelassen. Das lag aber vor allem an der Umstellung auf das neue System. Denn Kommilitonen, die später an der Paris III waren, kamen mit sehr positiven Erfahrungen zurück.
9. Wie hast du dein Auslandssemester finanziert?
Meine Finanzierung bestand aus dem ERASMUS-Beitrag, dem Auslands-BAföG, der CAF und Ersparnissen. Gejobbt habe ich nicht. Aber Bekannte von mir. In einer Bar, als Babysitter – das geht immer.
10. Wie hast du gewohnt?
Ja, die Wohnsituation… das ist ein heikles Thema. Letztendlich habe ich mir eine möblierte Wohnung mit einer deutschen Kommilitonin geteilt. Den Kontakt hat meine ehemalige Au-pair-Familie hergestellt – zum Glück. Das war schon Luxus und preislich ein Knüller. Ansonsten war es 2001 schwierig, besonders für nur ein Semester, ein bezahlbares Zimmer zu finden.

