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Erfahrungsbericht Frankreich

C’est parti – auf geht’s nach Paris

Café au lait, Croissants, Crêpes – Eiffelturm, Champs-Elysées, Louvre: Das sind die Begriffe die jedem sofort zu Frankreich und Paris einfallen. Wer möchte hier nicht sein Auslandssemester verbringen?

Auslandsstudium, Erfahrungsbericht Frankreich

Da stehst du nun, morgens um halb neun. Knapp zehn Stunden im Nightliner liegen hinter dir. Ist eben günstiger mit dem Bus zu reisen. Also rein in den Bus und Platz auf der Schlafliege bezogen. Ja, nur leider ist es weniger romantisch, als es sich anhört. Aber zurück zum Gare Montparnasse, Paris. Dir ist nach einer Dusche und geputzten Zähnen. Das muss wohl warten. Vielleicht ein ‚café au lait‘ in dem kleinen Bistro da vorne. Ja, das wäre nett. Also schnappst du dir dein Gepäck und ziehst los.


Auf einen Café au lait ins Bistro

Das Bistro ist belebt mit all den Stereotypen, die man sich nur denken kann: Der Herr da vorne, ja, der trinkt noch schnell seinen Espresso und raucht seine Gauloise, bevor er zu seinem Job eilt. Wenn du genau hinschaust, fällt dir vielleicht auf, dass es hier keinen Aschenbecher gibt. Hier wird auf den Boden geascht. So ist es Usus. In der Ecke sitzt ein älterer Herr. Er nippt an seinem Pastis, ja, auch morgens um halb neun, und liest in ‚Le Monde‘. Gerade kommt noch die Gemüsefrau vom nahegelegenem Markt herein: Sie kauft ein Los und Zigaretten. Dann verschwindet sie wieder. Du sitzt also an deinem Bistrotischen und beobachtest die Szenerie. Freust dich, hier zu sein.

Ab in die Metro

Wenn du ausgetrunken hast, führt dich dein Weg in den Untergrund: die Metro. Wie ein eigener Kosmos liegt das Streckennetz vor dir. Hier ein langer Gang, da ein Kiosk. Der Hit sind die Laufbänder. Eilig sprinten die Geschäftsleute mit ihrer Aktentasche drauf los: ‚tenir droite‘, rechts halten, lautet das Gebot. Die älteren Herrschaften setzen vorsichtig ihren Fuss auf das Laufband. Du bleibst stehen und fährst mit deinem Gepäck in aller Ruhe auf dem Band. Ja, hier kannst du weiter schauen und beobachten.


Bunte Vielfalt

An der Station Montmatre steigst du aus. Hier pulsiert das Leben. Marokkanischer Markt: Händler, Menschen – eine bunte Vielfalt. Über allem ragt die Sacre Cœur, die du so magst. Du läufst zu deinem kleinen Hotel, packst deine Tasche aus. Duschst und putzt die Zähne. Aber nicht lange ausruhen. Du stürzt dich rein ins Pariser Leben. Mit dem Bus geht es zum Louvre. Die großen Meister warten hier. Aber viel, viel besser gefällt dir das Musée d’Orsay und das Picasso Museum im Marais. Doch dein Favorit ist das Rodin Museum. Besonders, wenn die Rosen im Garten blühen.

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