Freizeit
Zwischen Unistress und Trommelkurs
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen – so lautet ein altes Sprichwort. Dein Auslandsaufenthalt hat viel mehr zu bieten als den Campus und das für dich neue Studiensystem. Erfahre deinen Auslandsaufenthalt mit allen Sinnen.
Am Kaffee schnuppern und feststellen, dass der Kaffee an deiner Heimatuni in Deutschland doch besser ist, die bunten Häuser in der Straße vor Uni anschauen und wirken lassen – Vogelgezwitscher oder Straßenlärm, staubige oder mit schicken Mosaiksteinchen gepflasterte Straßen begehen: Das alles kannst du schon gleich am Anfang deines Auslandsaufenthaltes feststellen – je nachdem in welches Land fährst. Jedenfalls wirst du in jeder Minute Unterschiede feststellen, wenn du aufmerksam bist.
So unterschiedlich die Länder sind, so unterschiedlich sind auch die Freizeitaktivitäten. Wer gerne draußen aktiv ist, sollte sich ein Land suchen, in dem das auch möglich ist – beispielsweise wo es lange hell draußen ist, wo die Wellen des Meeres ein Surfer-paradies bieten oder Berge optimale Möglichkeiten zum klettern bieten. Wer sich für Museen und Kulturprogramme interessiert, sollte in einem Land studieren, das zahlreiche historische Städte und viele Museen zu bieten hat. Freizeitmöglichkeiten gibt es eine Menge, egal an welcher Uni du im Ausland studierst.
Lerne Land und Leute kennen
Nutze die Angebote, die dir deine Uni bietet. Neben Unisport – was es an wirklich jeder Universität weltweit gibt - werden oft auch Programme für Neulinge und internationale Studenten angeboten. Dies können Kneipenabende sein, Ausflüge in die Umgebung oder zu Sehenswürdigkeiten oder sportliche Aktivitäten. Die Informationen hängen in der Regel am Schwarzen Brett oder im Studentensekretariat.
Wenn du dich schon eingelebt und Freunde gefunden hast, dann kannst du dir dein Freizeit-programm auch individuell zusammenstellen, beispielsweise einen Lauftreff durch schöne Parks oder am Strand organisieren. Gerade die Universitäten in Schwellenländern legen sehr großen Wert darauf, dass die internationalen Studenten die Gesellschaft und Kultur kennenlernen.
So kann es durchaus auch mal vorkommen, dass Trommelkurse gut besucht oder ethnische Tänze gelernt werden. Hartgesonnene können in einigen Ländern beispielsweise auch an traditionellen Schlacht-Riten teilenehmen und ihr eigenes Steak herstellen. Was auch immer du an Freizeitmöglichkeiten auswählst, versuche eben genau das zu machen, was in Deutschland nicht existiert. So kommst du dem Land und den Leuten am nächsten.


