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Auf Nimmerwiedersehen?

Das weltweite Netzwerk

Ein Auslandsstudium bedeutet immer auch Abschied. Doch der Abschied von all dem Liebgewonnen im Ausland muss keiner für immer sein. Kontakte pflegen heißt es und sich die Nähe zu Kultur und Menschen des Landes einfach in die Heimat holen.

Auslandsstudium, Wiedersehen

Zu erst heißt es von Freunden, Familie und der Heimat verabschieden, wenn es auf geht zum Auslandsstudium. Wenn es dann nach einem spannenden und ereignisreichen Studium im Ausland wieder an die Rückfahrt gen Heimat geht, heißt es wieder Abschied nehmen: von neuen Freunden, den Kommilitonen der ausländischen Hochschule einer liebgewonnenen Heimat auf Zeit, einer ins Herz geschlossenen Hochschule und vielleicht sogar einer großen Liebe? Die Rückkehrer sind dann oft hin- und hergerissen zwischen diesem Abschiedsschmerz auf der einen Seite und von der Sehnsucht nach der alten Heimat und dem Wiedersehen aller, die man während des Auslandstudiums vermisst hat, auf der anderen Seite.

Doch auch wer wieder im Lande ist, kann sich ein wenig Auslandsstudium erhalten und neue Freundschaften dauerhaft mit in die Heimat nehmen. Vielleicht sogar eine Partnerschaft in Fernbeziehung.


Nach dem Auslandsstudium Kontakte pflegen

Die neuen Medien machen das Pflegen von Kontakten zu Menschen auf der ganzen Welt einfacher denn je. Ob sekundenschnelle E-Mails, flotte Chats oder Telefonieren mit Bild über das Internet. Die digitale Kommunikation verbindet mühelos und oft kostenlos zwischen Tausenden von Kilometern und die entlegensten Winkel miteinander. Wer also Kontakt halten möchte zu Menschen, die einem während des Auslandsstudiums ans Herz gewachsen sind, sollte diese Möglichkeiten nutzen.

Ein Auslandsstudium schafft Kontakte und womöglich die ersten Maschen eines Netzwerkes über Ländergrenzen hinweg. Es wäre schade, dieses mit Rückkehr in die Heimat aufzugeben. Schließlich muss es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass das Land des Auslandsstudiums bereist wurde. Bei einem Urlaub in dem Land kann Wiedersehen gefeiert werden. Meistens ergibt sich die Frage nach der Übernachtungsgelegenheit da von selbst.

Vielleicht ergeben sich durch ein Auslandstudium aber auch die nötigen Kontakte für ein späteres Praktikum oder einen Job dort. Oder zumindest könnte man jemanden kennen, der jemanden kennt und der dann vielleicht vermitteln kann. Die Tatsache, dass ein Auslandsstudium in dem betreffenden Land, die Chancen für ein Praktikum oder einen Job deutlich besser werden lassen, ist neben den hilfreichen Kontakten natürlich ohnehin der Fall. Aber auch dafür lohnt sich das Pflegen von Kontakten – eben nicht nur zu neuen Freunden.

Auch in der Heimat das Ausland studieren

Wer etwas ausländisches Hochschulleben und Kontakt zu Kultur und Sprache auch in der Heimat nicht missen möchte, der sollte sich bei den ansässigen Hochschulen über entsprechende Gruppierungen, Vereine, Programme oder Partnerschaften informieren. Über das Studentenwerk oder die Sektion Internationales bieten viele Hochschulen verschiede Möglichkeit zum internationalen Austausch.

Kulturelle und bildende Beschäftigung mit Kultur, Politik oder anderen Themen des geliebten Landes bietet auch die Beteiligung an Studienkollegs oder die Betreuung von Projektgruppen, wo in internationaler Besetzung Themen erarbeitet und diskutiert werden. Viele Länder und Regionen sind mit sogenannten Kulturbotschaften oder Kulturinstituten vertreten. Eine Mitarbeit dort bietet ebenfalls direkten Kontakt zur Kultur des jeweiligen Landes und durch verschiedene Veranstaltungen von Sprachkursen, Theaterbesuchen bis Städteaustauchen, spannende Felder zur Betätigung gegen das Fernweh.

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